HELEN LEVITT

HELEN LEVITT

(1913 – 2009)

US-amerikanische Fotografin / Filmemacherin. Helen Levitt war eine der Photographen der bekannten „New Yorker Street Photography“. Ihre Motive prägten das New York-Bild weltweit. Sie beobachtete spielende Stadtkinder und Alltagsszenen in den ärmeren Stadtvierteln.

Helen Levitt begann 1931 als Portraitphotographin. Als sie Henri Cartier-Bresson kennen lernte, musste Sie eine Leica haben und begann ihre Streetphotographie. Sie arbeitete u.a. als Assistentin von Walker Evans (1938). Der Film: es war Luis Buñuel der Levitt als Filmeditorin gewann.

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Nach 1945 folgten Buchprojekte wie A WAY OF SEEING mit James Agee. Zusammen mit ihm und mit Janice Loeb drehte sie die Dokumentarstreifen IN THE STREET und auch THE QUIET ONE – für welchen sie 1948 eine Oskarnominierung „bester Dokumentarfilm“ erhielt. Immer unabhängig, Low-Budget und immer wieder die Photographie!

Ab 1950 entstanden nur noch Farbaufnahmen, aber der Streetphotographie blieb sie treu. Erste Schwarzweiß-Photographien nahm sie erst wieder ab 1980 auf.

Helen Levitt verstarb mit 95 Jahren in Greenwich Village in New York.

 

Ausstellungen

1939 erste Veröffentlichungen in Zeitschriften
1943 erste Einzelausstellung im Museum of Modern Art (MoMA)
1959 erstes Guggenheim-Stipendium
1960 zweites Guggenheim-Stipendium
1974 Einzelausstellung im MoMA
1991 Retrospektive in San Francisco und gesamte USA
1997 Kassler documenta
2008 «SPECTRUM» Internationaler Preis für Fotografie der Stiftung Niedersachsen, Ausstellung im Sprengel Museum, Hannover

BÜCHER in Auswahl

  • Helen Levitt hrsg. von Peter Weiermair. Mit Beitr. von James Agee und Peter Weiermair, München,New York    1998
  • Helen Levitt. Fotografien. Text von Walker Evans, Ostfildern 2008
  • Helen Levitt: Slide Show: The Color Photographs of Helen Levitt.  2005
  • Helen Levitt: Crosstown, New York City 2001