Salgado Sebastião

 

Salgado Sebastião

Salgado Sebastião

(*1944 in Aimorés, Minas Gerais, Brasilien)

Der frühere Ökonom Sebastião Salgado beginnt 1973 in Paris seine Karriere als Profi-Fotograf und arbeitet für verschiedene Bildagenturen, darunter Magnum Photos.

1994 gründet er mit seiner Ehefrau Lélia Wanick Salgado die Organisation Amazonas Images, die sich ausschließlich seinen Arbeiten widmet. Für seine fotografischen Projekte reist er in über 100 Länder.

Seit den 1990‘er Jahren arbeiten Salgado und Lélia an der Wiederherstellung eines Teils des Atlantischen Regenwaldes in Brasilien. Es gelingt ihnen, das Gebiet 1998 in ein Naturschutzgebiet umzuwandeln, und sie gründen die Umweltorganisation Instituto Terra, mit dem Ziel der Wiederaufforstung, der Erhaltung und Ausbildung.

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Foto links: Salgado Sebastião, Brooks Range, Alaska, 2009, © Sebastião Salgado / Amazonas images
 


© Sebastião Salgado / Amazonas images
Im Jahr 2004 beginnt Salgado das Genesis-Projekt, um das makellose Gesicht der Natur und der Menschheit abzubilden. Genesis besteht aus einer Reihe von Landschafts- und Tieraufnahmen, sowie aus Photos von menschlichen Gemeinschaften, die im Einklang mit ihren alten Traditionen und Kulturen leben. Im Frühjahr 2013 werden zwei Bücher zu Genesis im TASCHEN-Verlag in sechs Sprachen veröffentlicht. Zeitgleich begann die weltweite Wanderausstellung Genesis. Im Oktober 2014 erscheint der Film Das Salz der Erde von Wim Wenders und Juliano Ribeiro Salgado in den Kinos. Er zeigt das Leben und die Arbeit von Sebastião Salgado und wird im folgenden Jahr von der US-Filmakademie für einen Oscar als bester Dokumentarfilm nominiert. Salgado wurde mit zahlreichen wichtigen Photographie Preisen geehrt und ist zudem UNICEF-Botschafter und Ehrenmitglied der American Academy of Arts and Sciences.