Manfred Linus Kreiner

(1929 Rheinland – 2005)

Manfred Linus Kreiner wurde in den 50er bis 80er Jahren als Photograph bekannt. Er photographierte Henry Miller und war mit den Kennedys als Photojournalist auf Südamerikareise.

Manfred L. Kreiner war ein deutscher Photograph, der in Amerika lebte. Er nahm Henry Miller in Kalifornien auf und begleitete John F. und Jacqueline Kennedy als Photojournalist auf ihrer Südamerika-Reise.

Und dann gelang ihm, was jeder Photograph der Zeit sich wünschte: Mit 30 Jahren lernte er Marilyn Monroe kennen, beide wurden Freunde. Kreiner photographierte Marilyn Monroe 1959 in Chicago – und zwar drei Tage lang. Gerade war „Some like it hot“ abgedreht. MM war auf Promotion-Tour. Der Photograph Manfred L. Kreiner gestattete ihr die Photographien für die Veröffentlichungen selbst auszuwählen und all jene zu zerstören, die ihr nicht gefielen. Das war eine Absprache die MM gefiel und so entstanden unglaublich nahe Photographien.

Im Jahr 2012 wurden diese bis dahin größtenteils unbekannten Aufnahmen unter dem Titel „Drei Tage mit Marilyn: Die verschollenen Fotos des Manfred Linus Kreiner“ in einer gebundenen Ausgabe herausgegeben. Dokumentiert wurden diese bis dahin unbekannten Photos durch die Tagebuchaufzeichnungen des Photographen.

In diesen drei Tagen lernte ich ihre zwei Seiten kennen. Bald stand ich in ihrem magischen Bann, zugleich lagen meine Nerven blank – es ging mir wie allen, die um sie waren. Wir rauchten alle Kette.“ Vgl. „Drei Tage mit Marilyn: Die verschollenen Fotos des Manfred Linus Kreiner“, 2012