Robert Capa

 

 

(1913 Budapest – 1954 Thá-Binh, Franz.-Indochina)

Robert Capa wurde ungarisch-amerikanischer Fotograf  mit seinen Kriegsreportagen weltberühmt.

Das Studium der Journalistik an der Berliner Hochschule für Politik und seine Tätigkeit als Fotolaborant beim Ullstein Verlag und Photoassistent bei Dephot brachten ihn zur Photographie, Bereits während dieser Ausbildung wurden 1932 ersten Pressephotos im Berliner Weltspiegel veröffentlicht. Das Motiv: Leo Trotzki in Kopenhagen.

1933 lernt er in Paris André Kertész, David „Chim“ Seymour und Henri Cartier-Bresson kennen.

1934 lernt der junge Photograph seine spätere Lebensgefährtin und Schülerin Gerta Pohorylle kennen. Beide leben im Paris im Exil. Damit er seine Photos besser verkaufen kann, erfinden sie den Namen und den amerikanischen Photographen „Robert Capa“. Das fliegt kurze Zeit später auf. Nun trägt Friedmann offiziell den Künstlernamen Robert Capa und aus seiner Lebensgefährtin wird Gerda Taro.

Die Zeit als Photoreporter beginnt als  Capa, mit Taro und David Seymour, von Simon Guttmann – seinem Photo-Lehrer – für eine Bild-Reportage nach Spanien geht. Capas Aufnahmen vom Bürgerkrieg werden im LIFE-Magazin veröffentlicht.  Sein Beruf wird ihn fortan in unterschiedliche Kriegsregionen schicken.