Bokelberg Werner (1930)

„Every eye forms its own beauty“ heißt der Wahlspruch, mit dem Werner 
Bokelberg seit fast fünfzig Jahren durch die Welt reist und Menschen so 
fotografiert, dass sie auf seltsame Weise Betrachter in aller Welt 
anrühren.

Wie aber formt man Schönheit? Worin besteht sie? Und wie erkennt man sie? 
Die Antwort ist ganz einfach: Schönheit entsteht, indem man sein Auge 
auf ihr ruhen lässt. Immer wieder. Jahrelang. Und von allen Seiten. 
Werner Bokelberg hat dies auf ganz unterschiedliche Weise getan.
Als Stern-Fotograf (von 1962 – 1972) fotografierte er Picasso, Dali, 
Brian Jones, Andy Warhol, Romy Schneider, die 68er-Bewegung.

 

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© Werner Bokelberg


© Werner Bokelberg

 

Später, als 
Werbefotograf, war er an vielen grossen Kampagnen – etwa für die 
Deutsche Bank und die Lufthansa – beteiligt.
Nebenbei trug er als Fotosammler die Ikonen der Fotografie zu einer 
Kollektion zusammen, die heute als richtungweisend gilt. „Von den Ersten 
die Besten“ schrieb die Kunstzeitschrift „Art“ über Bokelbergs 
gesammelte Fotos, und gleiches könnte man über jene sagen, die er selbst 
erschaffen hat.

Irgendwie müssen all die Bilder, die Bokelberg im Laufe seines 
schillernden Fotojägerlebens einsammelte, zu einem Idealbild kondensiert 
sein; jedenfalls sagt man ihm heute einen einzigartigen Blick für 
einzigartige Bilder nach.